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Jüdische Küche

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Jüdische Küche

Juden haben überall in der Welt gelebt in den vergangenen Jahrhunderten. Nicht nur in Ost- und Mitteleuropa, wie viele Leute meinen, sondern von Mexiko über Äthiopien bis nach ***** einfach überall. Deswegen ist die jüdische Küche eine wirklich globale Küche. Juden haben, egal wo sie waren, immer das Essen ihrer Nachbarn genommen und es koscher gemacht und haben dann daraus die traditionellen Gerichte gekocht, die sie an ihren Feiertagen essen wollten. Die jüdische Küche ist eine wundervolle Fusion-Küche, die lokale Gegebenheiten aufgreift und mit ihrer Kultur verbindet.
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Jüdische Küche

Die jüdische Küche ist im Kern geprägt von den jüdischen Speisegesetzen. Darüber hinaus existiert keine einheitliche jüdische Küche, sondern eine Anzahl jüdischer Speisen, die von der Küche der Länder, in denen die Juden lebten und leben, beeinflusst sind.
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Jüdische Küche

Ihren Ursprung hat die jüdische Küche wie die alten Hebräer in Vorderasien. Schon vor Jahrtausenden wurde sie maßgeblich beeinflusst von der Küche des Alten Ägyptens und Byzanz’. Die Autorin Salcia Landmann führt beispielsweise den hohen Stellenwert, den Knoblauch („schumim“), Lauch und Zwiebeln in der jüdischen Küche haben, auf diesen ägyptischen und byzantinischen Einfluss zurück.
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Florence Kahn hat der Frage, was die jüdische Küche für sie bedeutet, ein ganzes Buch gewidmet. Sie stammt aus einer jüdisch-aschkenasischen Familie und kennt deshalb noch einmal andere Rezepte. Sie führt im jüdischen Viertel Marais in Paris außerdem ein eigenes Geschäft und kennt sich sowohl mit traditionellen Rezepten als auch modernen Varianten aus. So finden sich in ihrem Kochbuch neben schnell gemachten Vorspeisen wie Hummus und einem Zucchinistrudel auch aufwendigere Feiertagsgerichte wie eine Matzen-Gemüse-Lasagne, also ein Auflauf mit ungesäuertem Brot. Und auch ein Rezept für Pastrami-Sandwiches hat sie parat, die es oft in jüdischen Feinkostgeschäften zu kaufen gibt. Pastrami ist ein Stück Rinderbrust, die mehrere Tage in einer Marinade gepökelt und anschließend geräuchert wird. Es kommt zusammen mit Gewürzgurke, Tomate und Paprikapüree in ein Zwiebelbrötchen.
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Zucchinistrudel und Pastrami-Sandwich Florence Kahn hat der Frage, was die jüdische Küche für sie bedeutet, ein ganzes Buch gewidmet. Sie stammt aus einer jüdisch-aschkenasischen Familie und kennt deshalb noch einmal andere Rezepte. Sie führt im jüdischen Viertel Marais in Paris außerdem ein eigenes Geschäft und kennt sich sowohl mit traditionellen Rezepten als auch modernen Varianten aus. So finden sich in ihrem Kochbuch neben schnell gemachten Vorspeisen wie Hummus und einem Zucchinistrudel auch aufwendigere Feiertagsgerichte wie eine Matzen-Gemüse-Lasagne, also ein Auflauf mit ungesäuertem Brot. Und auch ein Rezept für Pastrami-Sandwiches hat sie parat, die es oft in jüdischen Feinkostgeschäften zu kaufen gibt. Pastrami ist ein Stück Rinderbrust, die mehrere Tage in einer Marinade gepökelt und anschließend geräuchert wird. Es kommt zusammen mit Gewürzgurke, Tomate und Paprikapüree in ein Zwiebelbrötchen.
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Challah ist ein Gebäck, das oft zum Sabbat verspeist wird und deshalb auch meist Sabbatbrot genannt wird. Die Hauptbestandteile sind Mehl, Hefe und Eier. Es ist wichtig, dass dieses Gebäck keine Milch enthält, denn an Feiertagen kommt traditionell eher Fleischiges auf den Tisch. Das besondere an der Challah ist, dass der Teig geflochten wird, d.h. er hat die Form eines Hefezopfs. Das soll die Verbundenheit zwischen den Stämmen des jüdischen Volkes zeigen. Es findet seinen Ursprung darin, dass jüdische Frauen bevor sie Brot backten, immer ein Stück Teig zurückhielten, genannt challah, um es später den Tempelpriestern zu geben.Nach der Zerstörung des 1.Tempels in Jerusalem backten die Frauen immer noch ein Stück Teig, um an die Priesterportion zu erinnern. Wenn der Teig für die Teilung bereit ist, spricht die Frau ein Segen. Danach wird ein Teil abgeschnitten und im Ofen gebacken, bis es verbrannt ist, damit man es nicht mehr essen kann. Zu Rosch Haschana, dem Neujahrfest, hat die Challah meist eine runde oder spiralförmige Form und wird mit süßen Zutaten wie Honig oder Rosinen verfeinert, die die Hoffnung auf ein rundes und süßes Jahr symbolisieren. Hamantaschen„Ester sprach: Der Feind und Widersacher ist dieser niederträchtige Haman!“ Ester 7,6„Aber die Juden in Susa waren zusammengekommen am dreizehnten und vierzehnten Tage, und ruhten am fünfzehnten Tage, und diesen Tag machten sie zum Tage des Festmahl und der Freude.“
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Der eigentümliche Name dieser Leckerei rührt von einer Geschichte her, die sich im Buch Ester abspielte.Haman, ein Minister des Königs Ahasveros, versuchte alle Juden im persischen Reich zu töten. Jedoch konnte dies durch die jüdische Frau des Königs, Ester, verhindert werden, indem sie den Minister zu Fall brachte. Somit gelang es den Juden, ihre Widersacher zu überwinden. Diese Begebenheit wird heute noch durch das Purimfest gefeiert, das auf ******* soviel bedeutet wie Losfest, denn Haman loste das Datum für die Vernichtung der Juden aus. Dieses eher unbekannte Fest, das karnevalistische Züge hat, feiert man zwischen Februar und März.
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Man hat verschiedene Erklärungsformen für die ungewöhnliche Dreiecksform der sogenannten Hamantaschen gefunden. Zum einen erinnert sie vielleicht an den Hut Hamans, zum anderen könnten es auch die Ohren sein, die er während seiner Hinrichtung verlor. verfasst, gebacken und fotografiert von: Anna BerkobenWahlgrundkurs „Jüdische Geschichte und Kultur“ 2008/09
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Das Jüdische daran ist ursprünglich gewesen, dass man Lachs und Frischkäse mit Bagels kombinierte. Das ist zwar auch norwegisch, aber viele Juden sind im vergangenen Jahrhundert von Europa nach *** York gezogen, und die haben das mitgebracht. Ich habe das Rezept modernisiert und den Lachs auf Vollkornbrot gelegt.
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Eine klassische jüdische Suppe, die einem als Kind immer gerne serviert wurde wenn man krank wurde. Meine Oma hat immer beteuert, dass ihre Matzeknödelsuppe noch jeden kuriert hat.
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Eine klassische jüdische Suppe, die einem als Kind immer gerne serviert wurde wenn man krank wurde. Meine Oma hat immer beteuert, dass ihre Matzeknödelsuppe noch jeden kuriert hat. Rezept von: Layla
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Eine weitere Regel verbietet es gläubigen Juden, Blut zu essen. Diese Vorschrift gibt es in ähnlicher Form auch im Islam. Sie begründet die bis heute praktizierte umstrittene Schlachtmethode des Schächtens: Laut dem Magazin “hagalil.com” soll das Tier beim koscheren Schlachten möglichst komplett ausbluten. Dazu schneidet der Metzger ohne vorherige Betäubung in einem Zug Halsschlagadern und Luftröhre bis zur Wirbelsäule durch. Angeblich wird das Tier dadurch sofort bewusstlos, jüdische Schächter durchlaufen außerdem eine spezielle Ausbildung und schlachten unter rabbinischer Aufsicht.
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Das ist eine sehr interessante Frage, weil das hier in *** York gerade stark diskutiert wird. Die wirklich spannenden und modernen Entwicklungen im Bereich der jüdischen Küche finden in einem nicht koscheren Kontext statt. Oder nehmen Sie zum Beispiel das „Mogg & Melzer“ in Berlin. Die kochen da nicht koscher, aber sie kochen wundervoll, das ist eine sehr besondere Küche, die auch sehr jüdisch schmeckt. Ich finde, in der jüdischen Küche ist Platz, um außerhalb des koscheren Rahmens zu experimentieren, aber zu weit sollte man sich dann auch wieder nicht davon entfernen, denn wenn man plötzlich Schweinefleisch verarbeitet, dann schmeckt es ja nicht mehr jüdisch.
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Orientalisch kochen: Rezeptideen für tausendundeinen Geschmack Gesund, geschmacksintensiv und schnell gemacht – die orientalische Küche hat viele Vorzüge. Tipps und Rezeptvorschläge für Gerichte, die auch Anfängern gelingen. mehr »

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