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Norwegische Küche

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Norwegische Küche

Die norwegische Küche ist stark durch das skandinavische Klima mit kurzen Sommern und langen Wintern geprägt. Getreideanbau ist nur im Süden des Landes möglich und auch dort gedeihen nur Hafer und Gerste. Diese Sorten eignen sich nicht für die Herstellung von Hefebrot, so dass für Norwegen hartes getrocknetes Fladenbrot (flatbrød) typisch ist, vergleichbar dem Knäckebrot. Es hat den Vorteil, lange haltbar zu sein. Das weiche Fladenbrot heißt Lefse, bei dem dem Teig Kartoffeln zugesetzt werden. Heute sind die beliebtesten Brote in den Bäckereien das so genannte kneippbrød, benannt nach Sebastian Kneipp und franskbrød, helles „französisches Brot“.
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Norwegische Küche

Vergeblich wird man dort allerdings nach einer Flasche Bier suchen, denn der Verkauf von alkoholischen Getränken unterliegt strengen Beschränkungen. Wein und Spirituosen dürfen nur in den Geschäften des Vinmonopolet verkauft werden. In ganz Norwegen gibt es davon rund 160, die meisten davon befinden sich in den größten Städten, nur fünfzehn davon sind Selbstbedienungsläden. Die Warenauswahl reicht von Starkbier über Weine von allen Kontinenten bis zu Spirituosen, deren Alkoholanteil allerdings 60 Prozent nicht überschreiten darf. Glaubt man den Statistiken, ist die norwegische Alkoholpolitik nur teilweise erfolgreich. Die eher kontinentalen Trinkgewohnheiten setzen sich langsam durch, und das führt dazu, dass auch zu mors kjøttkaker ab und zu ein Glas Rotwein getrunken wird – und der Alkoholkonsum generell steigt.
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Norwegische Küche

Das moderne norwegische Frühstück ist sehr reichhaltig und entspricht eher dem englischen als dem kontinentalen Frühstück. Das Mittagessen (lunsj, trad. formiddagsmat) ist dagegen eher ein Imbiss und oft kalt. Das Abendessen (middag) wird bereits zwischen 17 und 18 Uhr eingenommen und ist die warme Hauptmahlzeit des Tages. Teilweise folgt noch ein Imbiss gegen 21 Uhr (aftensmat oder kveldsmat), der auch aus Kaffee und Kuchen bestehen kann.
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Norwegische Küche

Butter, Käse und andere Milchprodukte spielen für die norwegische Ernährung nach wie vor eine wichtige Rolle, während Molke heute weniger bedeutend ist. Früher war blande das traditionelle Alltagsgetränk der Bevölkerung, bestehend aus Molke und Wasser. Für die Käseherstellung wurde nach der „alten ***“ meistens Sauermilch verwendet, welches dann den Gammelost (wörtlich übersetzt „alter Käse“, d. h. „Käse nach alter ***“) ergibt: ein brauner Schimmelkäse,. Pultost ist ein reifer Frischkäse mit strengem Geschmack, Geitost (wörtlich „Ziegenkäse“) kann ein brauner Ziegenkäse mit süßlichem Geschmack, oder ein weißer Hartkäse aus Ziegenmilch sein.
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Norwegische Küche

Der kransekake, auch Turmkuchen genannt, ist eine norwegische Spezialität. In vielen Familien wird der Kuchen zum Weihnachtsfest gebacken, aber auch bei Hochzeiten und Konfirmationen gehört ein festlich dekorierter kransekake dazu.
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Norwegische Küche

Rezept: kransekake – Makronenkranz Der kransekake, auch Turmkuchen genannt, ist eine norwegische Spezialität. In vielen Familien wird der Kuchen zum Weihnachtsfest gebacken, aber auch bei Hochzeiten und Konfirmationen gehört ein festlich dekorierter kransekake dazu.
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Norwegische Küche

Selbst kleine Bauern besaßen früher mindestens eine Kuh; dazu galt es auch abgelegenes oder steiles Weideland auszunutzen, deshalb wurden auch Ziegen und besonders Schafe gehalten. Als besondere Spezialität gilt fenalår, gepökelte und meistens auch geräucherte Lammkeule. Im Westen des Landes gilt jetzt smalahove, geräucherter Schafskopf, als Delikatesse, wogegen es früher als Arme-Leute-Essen angesehen wurde, welches es z.B. zu Weihnachten nicht mehr im Haus geben sollte. In der gehobenen Küche spielt auch **** eine Rolle, darunter Elche, Rentiere und Wildgeflügel. Wildgerichte werden häufig mit süß-sauren Saucen und zermahlenen Wacholderbeeren serviert. Besonders populär sind Kjøttkaker, Fleischklößchen in dunkler Sauce. Bis ins 20. Jahrhundert hinein diente Walfleisch als preiswerter Ersatz für Rindfleisch. Norwegen betreibt als eins von zwei europäischen Ländern neben Island weiterhin kommerziellen Walfang, wenn auch weniger intensiv als früher. Walfleisch ist in vielen Restaurants erhältlich.

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