Omas Küche

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Omas Küche

Sei es im urig und schrulligen Restaurant oder in einem der acht Themenappartements, wir heißen Sie herzlich willkommen in unserem Hause, und freuen uns, Sie als unsere Gäste begrüssen zu dürfen!   Die Einrichtung ist eine Zeitreise, bei der jede Schramme und jeder Kratzer für eine vergessene Geschichte steht   Wir leben ofmals in einer reduzierten Welt. Es gibt sehr viel Technik und alles ist steril. Uns fehlt Geborgenheit.   Deswegen suchen wir nach einer stressfreien Ruheinsel, auf der die Welt noch beschaulich und gemütlich ist, das ist Oma´s Küche.   Die fleißigen Wichtel von  Oma´s Küche und Quartier.
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Omas Küche

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich schon lange im Ausland lebe, und im wahrsten Sinne des Wortes, nun Heimweh nach der deutschen Küche habe. Dabei habe ich besonders an die Gerichte meiner Kindheit gedacht und mir deswegen dieses Buch gekauft.Bislang habe ich sechs Rezepte (teilweise schon mehrfach) nachgekocht: Griesskloesschensuppe inkl. selbst gemachter Griesskloeschen, Kartoffelsuppe, Kaiserschmarren, Gulasch, Paprikahuhn und den Käsekuchen. Alle Gerichte waren ein echter Hit in meiner Familie inklusive meiner kleinen Söhne (2 und 4 Jahre). Die Rezepte sind alle bebildert, leicht verständlich beschrieben, die Zutatenlisten übersichtlich und die Zutaten selbst einfach im (deutschen) Supermarkt erhältlich. Der einzige kleine Nachteil ist die recht fette Machart vieler Rezepte, was ich ja aber selbst ausgleichen und anpassen kann.Besonders gefällt mir die persönliche Aufmachung des Buches und die schöne Sammlung an Kindheitsrezepten. Das Buch liegt ständig auf meiner Anrichte und ich stöbere oft darin herum. Da es noch viele Rezepte gibt, die ich gerne nachkochen möchte, habe ich auch noch viel Freude vor mir.Ein schönes Geschenk an sich selber oder einen Jugendfreund – ich kann das Buch nur empfehlen!
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Omas Küche

Das Kochbuch, aus dem das Rezept für Angelika Obermayrs Lieblingsplätzchen stammt, hat eine lange Geschichte. Obermayrs Großmutter hat es bei ihrer Flucht aus dem Sudetenland mitgenommen, sicher verwahrt zwischen der Habe, die sie retten konnte. Es muss ihr wirklich wichtig gewesen sein. Tatsächlich habe die Großmutter – 1978 ist sie gestorben – viel Zeit ihres Lebens in der Küche verbracht, erzählt Obermayr. Obwohl sie 20 Jahre Witwe war, habe sie sich jeden Mittag hingestellt und für sich alleine ein Menü gekocht. Und so fallen Grafings grüner Bürgermeisterin eine ganze Menge an Speisen und selbst Gemachtem ein, das sie mit ihrer Großmutter in Verbindung bringt. Ihren Himbeersirup etwa. “Der war fantastisch, die Himbeeren hat sie immer im Wald gesammelt.”
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Omas Küche

Genauso wie das Holz für ihren Holzofen – eine Angewohnheit, die die im Jahr 1900 geborene Frau auch in ihrer neuen Heimat nicht ablegen wollte. Den Herd habe sie, als sie aus ihrer Wohnung zu ihrem Sohn gezogen ist, mitgenommen, er wurde mit provisorischem Kamin in die neue Küche integriert. Ohne den Holzofen sind die Lieblingsplätzchen eigentlich gar nicht mehr so, wie sie sich in der Erinnerung von Obermayrs Geschmacksnerven eingeprägt haben. Sie kommt schon ins Schwärmen, wenn sie nur daran denkt. “Mhhhm, die waren so schön mürbe, wenn man da reingebissen hat.”

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