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Südafrikanische Küche

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Südafrikanische Küche

Trotz der Beliebtheit Südafrikas als Reiseziel sind die vielseitigen kulinarischen Genüsse der Küche am Kap im Rest der Welt noch unzureichend bekannt. Zwar ist südafrikanischer Wein oder Rooibostee inzwischen fast schon ein Exportschlager, aber die Klassiker der einheimischen Küche wie “Bobotie” oder “Sosaties” sind nur einem kleineren Kreis erfahrener Südafrika-Touristen ein Begriff. Andere Spezialitäten wie “Waterblommetjie”-Suppe sind fast gänzlich unbekannt. Ein Streifzug durch die von vielen Kulturen und Kontinenten geprägte südafrikanische Küche ist ein Garant für Gaumenfreuden. Die breite Palette südafrikanischer Speisen und Getränke ist europäisch, fernöstlich und afrikanisch angehaucht und gerade diese Mischung macht sie typisch südafrikanisch. Südafrikas traditionelle Gerichte sind zudem untrennbar verbunden mit der Geschichte des Landes.
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Südafrikanische Küche

Küche das Wort wurde zusammen mit altengl. cycene und mndrl. cokene aus lat. coquina „Küche“ entlehnt, zu lat. coquere „kochen“; die Küche ist ihrem Namen nach also ein „Raum zum Kochen“; die Zusammensetzung Küchenlatein bezeichnet ein schlechtes Latein und bezieht sich auf die Küchen in Klostern, in denen nur unzureichend Latein gesprochen wurde
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Südafrikanische Küche

Durban in KwaZulu-Natal ist eine Hochburg der indischen Küche, man findet indische Restaurants aber auch in ganz Südafrika. Unter dem international bekanntesten Wort der indischen Küche, curry, verstehen Europäer meist eine fertige Gewürzmischung, nämlich Currypulver. Nicht so bei den Indern: Curry ist bei ihnen ein Gericht, vergleichbar mit einem Ragout, während die zahllosen Gewürzmischungen als masala bezeichnet werden. Besonders köstlich und variantenreich ist die nordindische Küche mit cremigen, würzigen Soßen und zum Beispiel mariniertem Hühnchen (Chicken Tikka Masala), Fleisch oder Fisch. Dort haben auch die bekannten Tandoori-Gerichte (Zubereitung in einem Lehmofen) oder die kebabs (Grill- oder Gemüsespieße) ihren Ursprung. Dazu wird im Ofen gebackenes Fladenbrot gereicht, chappatis, roti oder nan. Ein Bunny Chow ist ein halbes ausgehöhltes Weißbrot, gefüllt mit beliebigem Curry.
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Südafrikanische Küche

das Wort wurde zusammen mit altengl. cycene und mndrl. cokene aus lat. coquina „Küche“ entlehnt, zu lat. coquere „kochen“; die Küche ist ihrem Namen nach also ein „Raum zum Kochen“; die Zusammensetzung Küchenlatein bezeichnet ein schlechtes Latein und bezieht sich auf die Küchen in Klostern, in denen nur unzureichend Latein gesprochen wurde
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Südafrikanische Küche

Gebirgig ging es hier auch früher schon zu: Der Vorgänger hatte das Lokal Wilder Kaiser getauft und mit Tiroler Küche sein Glück versucht. Als Hunter’s geht es jetzt weiter, bis nach Südafrika. Das ist eine willkommene Abwechslung von der Hüttengaudi, die gerade um sich greift. Da unten in Kapstadt haben sie ja *** Hochsommer. Vielleicht wärmt dessen Abglanz besser als Glühwein?
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Südafrikanische Küche

War das jetzt südafrikanisch? Irgendwie schon. Diese Küche ist eine Wundertüte, die man eher an Produkten wie Impala oder Krokodil als an ihrem Stil erkennt. Mit so exotischen Zutaten verschreckt das Hunter’s seine Eppendorfer Kundschaft nicht. Doch zumindest bekommt man Straußenkeule, und die ist ausgezeichnet: saftig gegart, kernig im Geschmack. Dazu gibt es eine hochkonzentrierte, aber nicht klebrige Rotweinjus und die modischen Süßkartoffel-Pommes. Wer nicht auf Laufvögel steht, bekommt dasselbe auch mit riesigen Rindersteaks; das kleinste wiegt 300 Gramm.
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Südafrikanische Küche

“Herzblut für Südafrika” war ein Einstellungskriterium beim Hunter’s. Der Besitzer Frank Mauersberger hat es zu seiner Mission gemacht, die Lebensfreude, die er dort wahrnahm, nach Hamburg zu holen. Wie gut der bemühte, aber sehr weiße Service da mitzieht, mag jeder für sich entscheiden. Die Küche tut es bis jetzt nicht. Ihr bemühter Exotismus lässt einen ziemlich kalt.
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Postmodern ist ein Begriff, der sich weit fassen lässt. Häufig verbinden viele damit, dass durch Zitieren und Verfremden bekannter Elemente etwas Neues geschaffen wird. Und da lassen sie sich schon was einfallen, der Rogers Luke und sein Team, dem man durch eine Glasscheibe beim Postmodernisieren der südafrikanischen Küche zuschauen kann. Das Resultat erinnert irgendwie an einen Tarantino-Film: Abgefahren, voller Zitate, ästhetisch hoch anspruchsvoll – aber in Passagen geschmacksfrei.

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